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Übergreifend

Was unterscheidet Montagehöhe, Bauhöhe und Visierhöhe?

Montagehöhe beschreibt die Höhe der Befestigung, aber Hersteller können von unterschiedlichen Punkten aus messen.

Einfach erklärt

Montagehöhe beschreibt die Höhe der Befestigung, aber Hersteller können von unterschiedlichen Punkten aus messen. Visierhöhe meint dagegen den Abstand zwischen Laufmitte und optischer Mitte. Zwei ähnliche Zahlen müssen deshalb nicht dieselbe Strecke beschreiben.

Ausführliche Fachinformationen

Montagehöhe ist nicht bei jedem Hersteller gleich definiert. Manche messen von der Schienenoberseite bis zur Ringmitte, andere bis zur Unterkante des Zielfernrohrrohrs. Zwei gleich große Zahlen können daher verschiedene Höhen beschreiben. Erst die Maßzeichnung zeigt, ob die Angaben vergleichbar sind.

Die Visierhöhe ist wiederum der Abstand zwischen Laufachse und optischer Achse. Sie ist nicht automatisch identisch mit der Montagehöhe. Denken Sie an verschiedene Stockwerke: Es macht einen Unterschied, von welchem Boden aus die Höhe gemessen wird.

Eine möglichst niedrige Montage ist nicht grundsätzlich besser. Das gesamte System muss zusammenpassen. Objektivgehäuse, Deckel und Bedienelemente brauchen Platz; auch Augenabstand und Schaftform sind relevant. Kleine Höhenunterschiede sind daher weder immer bedeutungslos noch automatisch problematisch. Ein einzelnes Mindestmaß beweist noch keine passende Kombination.

Vorneigung ist eine weitere, getrennte Größe. Sie beschreibt einen Winkel in MOA / MRAD. Die Montagehöhe bleibt eine Länge in Millimetern. Diese Unterscheidung erleichtert den Vergleich von Datenblättern.