Was bedeuten Vergrößerung und Objektivdurchmesser?
Bei einer Bezeichnung wie 5–25×56 steht 5–25 für die einstellbare Vergrößerung.
Einfach erklärt
Bei einer Bezeichnung wie 5–25×56 steht 5–25 für die einstellbare Vergrößerung. Die 56 bezeichnet den Durchmesser der vorderen Linse in Millimetern. Diese beiden Zahlen allein sagen noch nicht, wie gut das Bild ist.
Ausführliche Fachinformationen
Die Bezeichnung 4–20 × 50 enthält zwei Angaben: Die Vergrößerung lässt sich von vierfach bis zwanzigfach verändern. Die vordere Linse, das Objektiv, hat einen angegebenen Durchmesser von 50 mm. Eine höhere Vergrößerung lässt ein Objekt größer erscheinen. Sie sagt aber noch nichts darüber aus, wie scharf, kontrastreich oder farbtreu das Bild ist.
Der Zoomfaktor beschreibt das Verhältnis zwischen größter und kleinster Vergrößerung. Bei 4–20 beträgt er fünf. Auch eine Optik mit einem ganz anderen Vergrößerungsbereich kann denselben Zoomfaktor haben. Ein hoher Zoomfaktor allein bedeutet deshalb nicht höhere Qualität.
Verwechseln Sie den Objektivdurchmesser nicht mit dem Mittelrohrdurchmesser. Das Mittelrohr ist das Gehäuseteil zwischen den breiteren Enden. Ein dickeres Mittelrohr macht das Bild nicht automatisch heller. Für einen Vergleich zählen auch das sichtbare Bildfeld, der Augenabstand, Gewicht und Größe sowie nachvollziehbare Angaben zur Bildqualität und Mechanik.