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Übergreifend

Was sind Austrittspupille, Augenabstand und Einblickverhalten?

Hinter dem Zielfernrohr tritt ein kleines Lichtbündel aus: die Austrittspupille.

Einfach erklärt

Hinter dem Zielfernrohr tritt ein kleines Lichtbündel aus: die Austrittspupille. Der Augenabstand beschreibt, wie weit das Auge vom Okular entfernt ist. Der Einblickbereich beschreibt, wie viel Spielraum Ihre Augenposition hat, ohne dass das Bild stark eingeschränkt wird.

Ausführliche Fachinformationen

Hinter dem Zielfernrohr tritt ein Lichtbündel aus. Dessen Durchmesser nennt man Austrittspupille. Bei einem einfachen Rechenbeispiel ergeben 50 mm wirksamer Objektivdurchmesser, geteilt durch eine zehnfache Vergrößerung, ungefähr 5 mm Austrittspupille. Dieser Wert beschreibt das Lichtbündel und nicht unmittelbar die wahrgenommene Helligkeit.

Der Augenabstand sagt, wie weit hinter der letzten Linse der vorgesehene Einblickpunkt liegt. Mit „Eyebox“ ist dagegen der räumliche Bereich gemeint, in dem das Auge noch ein weitgehend vollständiges Bild sieht. Außerhalb dieses Bereichs können dunkle Ränder oder Abschattungen auftreten. Eine einzelne Zahl zum Augenabstand beschreibt die Eyebox daher nicht vollständig.

Auch Ihr Auge spielt eine Rolle. Seine Pupille wird je nach Umgebungslicht größer oder kleiner. Ist sie kleiner als das austretende Lichtbündel, kann sie nicht das gesamte angebotene Licht aufnehmen. Eine größere Austrittspupille macht das Bild deshalb nicht unter allen Bedingungen heller. Brille, Augenposition und Bauweise der Optik beeinflussen den Eindruck ebenfalls.