Wie arbeitet ein Laserentfernungsmesser grundsätzlich?
Das Gerät sendet einen kurzen Lichtimpuls aus.
Einfach erklärt
Das Gerät sendet einen kurzen Lichtimpuls aus. Ein Teil des Lichts wird vom Ziel zurückgeworfen. Aus der Zeit für Hin- und Rückweg berechnet das Gerät die Entfernung.
Ausführliche Fachinformationen
Viele Laserentfernungsmesser arbeiten wie eine sehr schnelle Stoppuhr. Sie senden kurze Lichtimpulse aus und erkennen einen Teil des Lichts, der vom Objekt zurückkommt. Aus der Zeit für den Hin- und Rückweg berechnen sie die Entfernung. Diese Arbeitsweise heißt Laufzeitmessung. Andere optische Messgeräte können andere Verfahren verwenden; nicht jeder Lasersensor arbeitet gleich.
Im Gerät übernehmen mehrere Bauteile diese Aufgabe: Ein Sender erzeugt das Licht, eine Optik sammelt die Rückmeldung und ein Sensor wandelt sie in ein elektrisches Signal um. Die Elektronik muss erkennen, welches Signal tatsächlich vom gewünschten Objekt stammt. Hintergrundlicht und andere Reflexionen können die Auswertung erschweren. Mehrere Lichtimpulse können dabei helfen.
Deshalb gelingt eine Messung nicht an jedem Objekt gleich gut. Ein großes, gut reflektierendes Objekt kann ein deutliches Signal zurückwerfen. Ein kleines oder ungünstig beleuchtetes Objekt in derselben Entfernung liefert möglicherweise keine zuverlässige Messung. Die einfache Zahl im Display ist also das Ergebnis mehrerer Mess- und Auswertungsschritte.