Was besagt die Laserklasse eines Entfernungsmessers?
Die Laserklasse ist eine Sicherheitsangabe.
Einfach erklärt
Die Laserklasse ist eine Sicherheitsangabe. Sie sagt nichts darüber aus, wie genau oder wie weit das Gerät misst. Maßgeblich für die Verwendung sind die Hinweise des jeweiligen Herstellers.
Ausführliche Fachinformationen
Die Laserklasse ist eine sicherheitsbezogene Einstufung des Geräts. Dabei werden unter anderem die Art des Laserlichts, die zugängliche Strahlung und die Dauer einer möglichen Einwirkung betrachtet. Die Klasse ist keine Rangliste für Bildqualität oder Messreichweite.
Ein Zusatz im Namen kann wichtig sein. So sind Klasse 1 und Klasse 1M nicht dasselbe. Bei Klassen mit „M“ können vergrößernde optische Geräte die Betrachtungsbedingungen verändern. Unsichtbares Laserlicht ist außerdem nicht allein deshalb ungefährlich, weil man es nicht sieht. Maßgeblich sind die Kennzeichnung und die Sicherheitshinweise des konkreten Produkts.
Eine Werbeangabe wie „augensicher“ ersetzt diese Informationen nicht. Bei Vergleichen sollten die Laserklasse, die zugrunde gelegte Normfassung und genannte Einschränkungen erkennbar sein. Die Einstufung gilt für den vorgesehenen Betrieb des vollständigen Geräts. Das Gehäuse zu öffnen oder Schutzfunktionen zu verändern, fällt nicht unter diese normalen Bedingungen.