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PRS ohne Sonderregeln: Kahl Harmon erklärt die Mil/LEO-Wertung

Aktive Soldaten und hauptberufliche Polizeikräfte starten in der Mil/LEO-Wertung mit den Ausrüstungsregeln der Open Division. USAMU-Schütze Kahl Harmon sieht im Wettkampf vor allem einen ehrlichen Leistungsvergleich.

Generische Sportausrüstung mit Spektiv, Gehörschutz und Auflagebeutel
KI-generiertes Symbolbild: Weitschuss

Die Mil/LEO-Wertung der Precision Rifle Series richtet sich an aktive Soldaten und hauptberufliche Polizeikräfte. Für ihre Gewehre gelten dieselben Vorgaben wie in der Open Division; besondere taktische Ausrüstung ist keine Teilnahmevoraussetzung. Das erläutert Kahl Harmon von der US Army Marksmanship Unit in einem am 9. Oktober 2026 veröffentlichten MDT-Interview.

Die eigene Wertung soll Angehörigen dieser Berufsgruppen den Einstieg erleichtern. Dienstpläne und Einsätze ließen ihnen häufig weniger Zeit für den Sport als vielen zivilen Teilnehmern, erklärt Harmon. Entscheidend für die Zuordnung sei der berufliche Status, nicht ein bestimmtes Dienstgewehr.

Harmon gehört zum Action-Shooting-Team der USAMU und blickt auf etwa zehn Jahre als Einsatzscharfschütze zurück. Den Nutzen des Wettkampfs sieht er in messbaren Ergebnissen: Zeit und Treffer zeigen, wo ein Teilnehmer im Vergleich zum Feld steht. Dabei müsse auch ein erfahrener Berufsschütze akzeptieren, gegen jüngere oder beruflich ganz anders aufgestellte Teilnehmer zu verlieren.

Besonders hebt Harmon das Lernen voneinander hervor. Ein misslungener Wettkampf sei eine Gelegenheit, Schwächen zu erkennen. Für den Einstieg empfiehlt er die regionalen PRS-Serien.