Absehen
Das Kreuz, die Punkte oder die Skala, die Sie beim Blick durch ein Zielfernrohr sehen.
Begriff, kurze Erklärung und passende Fachfrage – alphabetisch geordnet; Zahlen und Kaliber folgen nach Z.
Kaliberdaten: Maße nach der jeweiligen Quelle; Nenn- und Höchstmaße können sich unterscheiden. E₀ bezeichnet die Mündungsenergie. Die genannten Einzelwerte oder Spannen stammen aus ausgewählten Laborierungen und sind keine vollständige Leistungsbandbreite. Reichweitenangaben sind quellenbezogene Orientierungen, abhängig von Geschoss, Lauf und Umgebungsbedingungen. Sie bezeichnen weder maximale Flugweiten noch jagdliche Einsatzgrenzen. Yardwerte sind umgerechnet und gerundet.
164 Begriffe
Das Kreuz, die Punkte oder die Skala, die Sie beim Blick durch ein Zielfernrohr sehen.
Licht für ausgewählte Teile des Absehens. Dadurch werden diese besser sichtbar. Das Ziel selbst wird damit nicht beleuchtet.
Das Bedienelement mit der Mechanik, die den Schuss auslöst. Angaben zu nötiger Kraft, Weg und Druckpunkt beschreiben verschiedene Eigenschaften.
Die Körper- und Gewehrhaltung beim Schießen. Wettkämpfe können zum Beispiel liegende, kniende, sitzende oder stehende Positionen vorsehen.
Eine Unterstützung für das Gewehr, zum Beispiel ein Zweibein oder ein Auflagesack. Welche Auflagen erlaubt sind, steht in den Regeln der jeweiligen Sportklasse.
Der Abstand zwischen Auge und hinterer Linse, bei dem das vollständige Bild zu sehen ist.
Beschreibt den Flug eines Geschosses vom Verlassen des Laufs bis zum Auftreffen. Dabei spielen unter anderem Schwerkraft und Luftwiderstand eine Rolle.
Das kleine Lichtbündel, das hinten aus der Optik austritt. Sein Durchmesser beeinflusst zusammen mit dem Auge, wie hell das Bild wirken kann.
Die Lehre von der Bewegung von Geschossen. Sie betrachtet die Vorgänge in der Waffe, den anschließenden Flug und das Auftreffen.
Ein Programm, das aus eingegebenen Daten einen möglichen Flugverlauf berechnet. Die Ausgabe ist eine Vorhersage, keine Messung.
Ein vom Gerät berechneter Vergleichswert für eine Situation ohne Höhenunterschied. Je nach Gerät werden dabei unterschiedliche Angaben berücksichtigt. Er ist nicht automatisch der waagerechte Abstand.
Kurz BC: ein Vergleichswert zum Luftwiderstand eines Geschosses. Er gehört immer zu einem bestimmten Vergleichsmodell, beispielsweise G1 oder G7.
Eine Präzisionssportart, bei der von einer Bank aus mit erlaubten Auflagen geschossen wird. Je nach Wettkampf zählen die Größe der Treffergruppe oder die getroffenen Ringe.
Der Bereich, in dem das Waffensystem im Schaft oder Chassis aufliegt und abgestützt wird.
Eine Stelle im optischen Aufbau, an der ein Bild entsteht. Wo dort das Absehen sitzt, bestimmt sein Verhalten beim Vergrößern.
Das englische Wort für Zweibein. Gemeint ist eine Gewehrauflage mit zwei Beinen; Modelle unterscheiden sich etwa bei Gewicht und Verstellmöglichkeiten.
Englisch für eine nach hinten schmaler werdende Geschossform. Der Name beschreibt die Form, nicht die Qualität.
Eine meist metallische Tragstruktur für das Gewehrsystem. Griff, Vorderteil und Schulterstütze können als getrennte Teile daran befestigt sein.
Ein Gerät, das die Geschwindigkeit eines Geschosses misst. Je nach Bauweise verwendet es dafür beispielsweise Lichtschranken oder Radar.
Weil wir auf der sich drehenden Erde beobachten, erscheint die Bahn eines frei bewegten Körpers abgelenkt. Diese scheinbare Ablenkung heißt Corioliseffekt.
Ein Rechenwert aus Vergrößerung und Objektivdurchmesser. Er sagt allein nicht, wie gut Sie mit einer Optik bei wenig Licht sehen.
Die Anpassung des Okulars an Ihr Auge. Sie betrifft die Schärfe des Absehens.
Ein anderes Wort für Streuung. Es beschreibt, wie weit Messwerte oder Treffer auseinanderliegen.
Eine Wettbewerbsklasse, etwa mit bestimmten Ausrüstungsvorgaben. Die Einteilung steht im jeweiligen Regelwerk.
Radar erkennt Bewegung an einer Veränderung des zurückkehrenden Signals. Solche Geräte können beispielsweise die Geschwindigkeit eines Geschosses messen.
Der schraubenförmige Verlauf im Inneren eines gezogenen Laufs. Er versetzt das Geschoss in Drehung.
Die Strecke im Lauf, auf der die schraubenförmige Führung eine ganze Umdrehung macht.
Ein Stativ mit drei Beinen, etwa für eine Beobachtungsoptik. Manche Sportklassen erlauben es auch als Gewehrauflage. Tragfähigkeit und Widerstand gegen Verbiegen sind unterschiedliche Eigenschaften.
Eine spürbare Stelle im Abzugsweg, an der der Widerstand zunimmt. Nicht jeder Abzug hat denselben Aufbau.
Das englische Wort für Höhenverstellung am Zielfernrohr. Die Skala gibt Winkeländerungen an, bei uns in MOA / MRAD.
ELR steht für Extreme Long Range, also Schießen auf besonders große Entfernungen. Welche Entfernungen, Klassen und Wertungen gelten, legt die konkrete Veranstaltung fest.
Ein Gerät, das den Abstand zu einem Objekt ermittelt. Wie zuverlässig ein Lasergerät misst, hängt auch von der Oberfläche des Objekts und den Umgebungsbedingungen ab.
Ein Effekt der Erdrotation, bei dem die Bewegung eines Körpers die scheinbare Schwere beeinflusst. Er ist vom Corioliseffekt zu unterscheiden.
Die Drehung der Erde um ihre eigene Achse. Auch unser Standort dreht sich dabei mit.
Beim Vergrößern wachsen Zielbild und Absehen gemeinsam. Das Größenverhältnis zwischen Ziel und Absehenmarkierungen bleibt dadurch gleich. Die englische Abkürzung lautet FFP.
Der Bereich hinter einer Optik, in dem Ihr Auge noch ein brauchbares Bild sieht. Er beschreibt den Spielraum der Augenposition.
Eine Präzisionssportart mit Zielfernrohr und nach Regeln erlaubten Auflagen. Die Klassen F-Open und F/TR unterscheiden sich unter anderem bei Ausrüstung und Patronen.
Eine Klasse innerhalb von F-Class. Sie hat andere Ausrüstungs- und Patronenvorgaben als F/TR. „Open“ bedeutet dabei nicht, dass es keine Regeln gibt.
Eine F-Class-Klasse mit festgelegten Patronen und Ausrüstungsvorgaben. Als vordere Unterstützung dient ein Zweibein. F/TR ist eine andere Klasse als F-Open.
Ein bunter Rand an einem starken Hell-Dunkel-Übergang im Bild. Er kann durch die unterschiedliche Brechung von Lichtfarben entstehen.
Die erhöhten und vertieften Bereiche im Inneren eines gezogenen Laufs. Sie verlaufen schraubenförmig.
Ein Wettkampf mit Aufgaben in einer stärker vom Gelände geprägten Umgebung. Der Name allein verrät noch nicht die Entfernungen oder die Wertungsregeln.
Der Weg, den ein Geschoss durch die Luft nimmt. Eine berechnete Flugbahn ist ein Modell dieses Weges.
Ein Lauf, der außerhalb seiner Befestigung keinen vorgesehenen Kontakt zum Vorderschaft hat. Der Begriff beschreibt die Bauweise.
Ein englischer Sammelbegriff für bestimmte Gewehrsportarten mit Zentralfeuerpatronen. Die genaue Bedeutung hängt vom Verband ab.
Zwei unterschiedliche Vergleichsmodelle für Luftwiderstand. Deshalb lassen sich G1- und G7-Zahlen nicht direkt miteinander vergleichen.
Gas im abgedichteten Inneren einer Optik. Es hilft gegen inneren Beschlag, verhindert aber keine Regentropfen außen auf der Linse.
Der Teil einer Patrone, der beim Schuss den Lauf verlässt. Das Geschoss ist nicht mit der vollständigen Patrone gleichzusetzen.
Die Länge des Geschosses von seinem hinteren Ende bis zur Spitze. Gleich schwere Geschosse können unterschiedlich lang sein.
Die Masse des Geschosses, bei uns in Gramm angegeben. Gleich schwere Geschosse können durch Form und Material trotzdem unterschiedlich lang sein.
Messung der Stärke der Schwerkraft an einem Ort. Ein üblicher Laserentfernungsmesser misst dagegen eine Entfernung.
Begriff, der gelegentlich für den waagerechten Abstand zu einem höher oder tiefer liegenden Ziel verwendet wird. Weil die Bezeichnung nicht einheitlich ist, sprechen wir hier genauer von Horizontalentfernung.
Die Ausdehnung mehrerer Treffer auf einer Scheibe. Für einen Vergleich gehören Schusszahl, Entfernung und Messweise dazu.
Der hintere Teil des Schafts oder Chassis, der an der Schulter anliegt. Form und Verstellmöglichkeiten hängen von der Bauweise ab.
Der waagerechte Abstand zwischen zwei Punkten. Liegt das Ziel höher oder tiefer, ist dieser Abstand kürzer als die direkte Verbindung zum Ziel.
Der Teil der Patrone, der die übrigen Bestandteile zusammenhält. Form und Maße unterscheiden sich je nach Patronenart.
Beschreibt, was beim Schuss innerhalb der Waffe passiert, bevor das Geschoss den Lauf verlässt.
IPRF steht für International Precision Rifle Federation. Das ist ein internationaler Dachverband des Precision-Rifle-Sports; nationale Organisationen sind davon zu unterscheiden.
ISSF steht für International Shooting Sport Federation. Dieser internationale Schießsportverband führt auch Gewehrwettbewerbe auf 300 m / 328,1 yrd.
Kann einen Durchmesser oder verkürzt eine Patronenart meinen. Eindeutig wird die Angabe erst durch den vollständigen Patronennamen.
Im Sport meist eine Bezeichnung für Randfeuerdisziplinen, häufig mit .22 l.r. Die Kurzform KK sagt allein noch nichts über die Wettkampfentfernung aus.
Die Winkeländerung, die zu einem Rastschritt der Verstellung gehört. Beispiel: 0,3438 MOA / 0,1 MRAD; der MOA-Wert ist umgerechnet und gerundet.
Der Unterschied zwischen hellen und dunklen Stellen im Bild. Guter Kontrast erleichtert das Erkennen von Details.
Eine bestimmte Ausführung einer Patrone. Zwei Packungen desselben Kalibers können beispielsweise unterschiedliche Geschosse und Leistungsdaten haben.
Ein Gerät, das ausgesandtes und zurückgeworfenes Laserlicht zur Entfernungsmessung nutzt. Seine größte beworbene Reichweite gilt nur unter den genannten Bedingungen.
Eine Sicherheitsangabe für Lasergeräte. Sie ist kein Maß für Messgenauigkeit oder Reichweite.
Die äußere Form des Laufs, zum Beispiel seine Dicke und deren Verlauf über die Länge.
Das Gerät misst, wie lange ein Signal unterwegs ist. Bei einem Laserentfernungsmesser zählt der Weg zum Ziel und wieder zurück.
Ein Absehen, dessen Markierungen ganz oder teilweise beleuchtet werden können. Es macht das Zielbild nicht heller und ersetzt kein Nachtsichtgerät.
Der Anteil des Lichts, der durch die Optik hindurchkommt. Ein hoher Wert allein beschreibt noch nicht die gesamte Bildqualität.
Ein Sammelbegriff für Schießen auf größere Entfernungen. Eine weltweit einheitliche sportliche Entfernungsschwelle gibt es dafür nicht; die jeweilige Disziplin zählt.
Die bremsende Wirkung der Luft auf einen bewegten Körper. Sie hängt unter anderem von seiner Form, seiner Bewegung und der Luftdichte ab.
Gibt an, wie schnell etwas im Vergleich zum Schall in der umgebenden Luft ist. Mach 1 entspricht dieser Schallgeschwindigkeit.
Ein Bauteil, das Patronen aufnimmt und zur Zuführung bereithält. Ähnliche äußere Maße bedeuten nicht automatisch, dass es zu einem bestimmten Gewehr passt.
Ein Namensbestandteil verschiedener Patronen. Er bezeichnet keine überall einheitliche Leistungs- oder Reichweitenklasse.
Munition, die für sportliche Wettbewerbe angeboten wird. Die Bezeichnung allein garantiert keine bestimmte Leistung in jedem Gewehr.
Der kleinste Schritt, den ein Gerät anzeigen oder unterscheiden kann. Viele Nachkommastellen sind noch kein Beweis für Genauigkeit.
Beschreibt, wie nahe ein Messwert am tatsächlichen Wert liegt.
Beschreibt, wie genau sich eine Messung eingrenzen lässt. Auch eine sorgfältige Messung liefert nicht immer einen völlig exakten Wert.
Das Gerät empfängt Signale von mehreren Flächen, etwa vom Ziel und vom Hintergrund. Das kann den angezeigten Wert beeinflussen.
MOA bedeutet Winkelminute. 1 MOA / etwa 0,2909 MRAD bezeichnet denselben Winkel. Es ist keine feste Länge in Zentimetern.
Eine Beobachtungsoptik für ein Auge. Ein Fernglas wird dagegen mit beiden Augen benutzt.
Die mechanische Verbindung zwischen Zielfernrohr und Gewehr. Höhe, Befestigungsart und eine mögliche Vorneigung sind verschiedene Eigenschaften.
Die Höhe einer Montage zwischen festgelegten Messpunkten. Welche Punkte gemeint sind, zeigt die Herstellerzeichnung.
MRAD bedeutet Milliradiant, eine Winkeleinheit. Gerundet entsprechen 3,4377 MOA / 1 MRAD demselben Winkel. Bei Zielfernrohren wird dafür häufig auch „MIL“ verwendet.
Die Bewegungsenergie des Geschosses beim Verlassen des Laufs, angegeben in Joule. Sie hängt von Gewicht und Geschwindigkeit ab.
Die Geschwindigkeit des Geschosses direkt am Laufende, angegeben in m/s.
Ein US-amerikanisches Wettkampfsystem für Präzisionssport mit Randfeuergewehren. Ausrüstung, Aufgaben und Wertung stehen im gültigen Regelwerk.
Ein eigenes Randfeuer-Wettkampfformat mit Aufgaben der jeweiligen Veranstaltung. Es ist nicht dasselbe wie das monatliche NRL22-Programm.
Eine Sportserie mit jagdlich gestalteten Aufgaben und eigenen Klassen. Ihre Wettkampfbedingungen sind nicht mit den Bedingungen einer tatsächlichen Jagd gleichzusetzen.
Ein mechanischer Stopp an der Höhenverstellung, der das Wiederfinden einer festgelegten Ausgangsposition erleichtert. Häufig heißt er Zero Stop.
Die vordere, dem Ziel zugewandte Linsengruppe einer Optik.
Der hintere Teil der Optik, durch den Sie mit dem Auge schauen.
Eine traditionelle Form des internationalen Target-Rifle-Sports auf große Entfernungen. Die konkrete Ausschreibung regelt Team, Patronen und Ablauf.
Das Absehen scheint sich gegenüber dem Ziel zu verschieben, obwohl das Zielfernrohr stillsteht und sich nur Ihre Augenposition ändert.
Eine optische Verstellung für unterschiedliche Zielentfernungen. Sie betrifft die scheinbare Verschiebung zwischen Absehen und Zielbild.
Die vollständige Munitionseinheit aus Geschoss, Hülse, Zündung und Treibladung. Der vollständige Patronenname ist genauer als eine einzelne Kaliberzahl.
Eine genormte Befestigungsschiene mit Quernuten. Der Name beschreibt das Verbindungssystem, aber noch nicht die Höhe oder Vorneigung einer bestimmten Schiene.
Wiederholte Ergebnisse liegen dicht beieinander. Beim Schießen zeigt sich das an einer kleinen Treffergruppe. Wo die Gruppe auf der Scheibe liegt, ist eine andere Frage.
Ein Gewehr, dessen Aufbau auf gleichmäßige Schussleistung ausgelegt ist. Der Begriff allein garantiert keine bestimmte Treffergruppengröße.
PRS steht für Precision Rifle Series, eine organisierte Wettkampfserie. Ein Match besteht aus mehreren Aufgaben. Nicht jeder ähnlich aufgebaute Wettkampf gehört zur offiziellen Serie.
Eine Zündungsart, bei der die Zündmasse im Rand der Hülse liegt. Das englische Wort dafür ist Rimfire.
Wie deutlich Details am äußeren Rand des sichtbaren Bildes erscheinen.
Eine Aufsichtsperson beim Wettkampf. Sie übernimmt je nach Regeln Aufgaben bei Sicherheit, Ablauf und Wertung.
Ein Gewehr, bei dem der Schütze den Lademechanismus zwischen den Schüssen von Hand betätigt. Ein Zylinderverschluss ist eine verbreitete Bauform.
Die Bewegung der Waffe als Reaktion auf den Schuss. Wie sie empfunden wird, hängt auch vom Gewicht und Aufbau der Waffe ab.
Der Teil des Gewehrs, der das technische System trägt und die Handhabung ermöglicht. Schäfte gibt es aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Bauformen.
Ein Bauteil, das Teile des Schussgeräuschs verringert. Es macht einen Schuss nicht lautlos; eine Gefährdung des Gehörs kann weiterhin bestehen.
Mehrere Treffer, die unter festgelegten Bedingungen gemeinsam betrachtet werden. Für einen Vergleich müssen Schusszahl, Entfernung und Messweise bekannt sein.
Die Kraft, durch die Körper zur Erde gezogen werden. Sie wirkt während des gesamten Geschossflugs, auch beim Aufwärts- und Abwärtsflug.
Der Ausschnitt der Umgebung, den Sie durch die Optik sehen. Bei höherer Vergrößerung wird dieser Ausschnitt gewöhnlich kleiner.
Ein Gewehr, das nach einem Schuss selbsttätig nachlädt. Bei halbautomatischer Funktion wird durch eine einzelne Abzugsbetätigung höchstens ein Schuss ausgelöst.
Die gerade Verbindung vom Entfernungsmesser zum Ziel – wie eine zwischen beiden gespannte Schnur. Sie heißt auch direkte Entfernung.
Ein Fernrohr zur Beobachtung, meist mit stärkerer Vergrößerung und auf einem Stativ. Es erfüllt eine andere Hauptaufgabe als ein Zielfernrohr.
Das Regelwerk eines Sportverbands. Darin stehen unter anderem erlaubte Ausrüstung, Klassen und Wertungen. Zusätzlich ist die aktuelle Ausschreibung wichtig.
Eine beobachtende Person, zum Beispiel bei einem Teamwettbewerb. Welche Hilfe erlaubt ist, steht im Regelwerk.
Eine Teilnehmergruppe, die gemeinsam durch die Aufgaben eines Wettkampfs geht. Sie ist nicht automatisch eine Mannschaft mit gemeinsamer Wertung.
Eine einzelne Aufgabe innerhalb eines Wettkampfs. Die Aufgabenbeschreibung erklärt Ablauf, Zeit und Wertung.
Ein Lichtstrahl wird mit zunehmender Entfernung breiter. Dadurch erfasst der Messstrahl nicht immer nur einen winzigen Punkt.
Eine Angabe dazu, wie weit sich die Treffer einer Gruppe ausdehnen. Ohne Schusszahl, Entfernung und Messweise lässt sich der Wert nicht sinnvoll vergleichen.
Unerwünschtes Licht im Bild. Es kann Reflexe verursachen oder den Kontrast verringern.
Langsamer als die örtliche Schallgeschwindigkeit. Das deutsche Wort dafür ist Unterschall.
Schneller als die örtliche Schallgeschwindigkeit. Das deutsche Wort dafür ist Überschall.
Das zentrale Gehäuse einer Büchse, das wichtige Teile aufnimmt und verbindet. Der englische Begriff lautet Receiver.
Eine Präzisionsdisziplin mit mechanischer Visierung und Schießriemen. Sie unterscheidet sich von F-Class, wo Zielfernrohre und andere Auflagen vorgesehen sind.
Beschreibt, ob sich eine Zielfernrohrverstellung tatsächlich so bewegt, wie ihre Skala vorgibt.
Der Geschwindigkeitsbereich nahe der Schallgeschwindigkeit. Hier verändern sich die Luftströmungen um einen bewegten Körper.
Die Stelle eines Treffers oder die Mitte einer Treffergruppe. Sie ist etwas anderes als die Größe der Gruppe.
Beschäftigt sich mit den Vorgängen unmittelbar am Laufende, wenn das Geschoss aus der Waffe in die freie Luft gelangt.
Gibt an, wie viel größer ein Gegenstand durch eine Optik erscheint. Eine höhere Vergrößerung bedeutet nicht automatisch ein besseres Bild.
Eine dünne Beschichtung auf einer Linse. Sie kann zum Beispiel störende Reflexe vermindern.
Die Baugruppe, die das Patronenlager nach hinten abschließt. Je nach Bauweise übernimmt sie außerdem weitere Aufgaben, etwa beim Laden.
Ein festgelegtes Maß zwischen Verschluss und einer bestimmten Anlagefläche im Patronenlager. Welche Flächen und Grenzwerte gemeint sind, hängt vom Patronenstandard ab.
Der gesamte Weg, über den sich die optische Verstellung bewegen kann. Von einer bestimmten Einstellung aus steht davon nur ein Teil in jeder Richtung zur Verfügung.
Gerade Linien erscheinen im Bild gebogen. Das ist ein anderer Bildfehler als Unschärfe.
Der Abstand zwischen der Mitte des Laufs und der optischen Mitte des Zielfernrohrs.
Eine feste Neigung der Montage in Längsrichtung. Beispiel: 20 MOA / rund 5,82 MRAD. Sie verändert nicht den mechanischen Gesamtverstellweg im Zielfernrohr.
Bei gleichen Bedingungen kommen wieder ähnliche Ergebnisse heraus. Das bedeutet noch nicht automatisch, dass diese Ergebnisse auch richtig sind.
Das englische Wort für Seitenverstellung am Zielfernrohr. Es bezeichnet die Richtung der Verstellung und keine Messung des Windes.
Ein Gerät berücksichtigt bei seiner Berechnung, ob das Ziel höher oder tiefer liegt. Welche Entfernung es anschließend anzeigt, hängt vom Gerät und seinem Anzeigemodus ab.
Eine Längeneinheit: 1 Yard entspricht genau 0,9144 Meter. Schießentfernungen stehen bei uns in Meter / Yard; umgerechnete Werte werden gerundet.
Eine Zündungsart mit einem Zündelement in der Mitte des Hülsenbodens. Das englische Wort ist Centerfire. Viele verschiedene Patronen gehören zu dieser Gruppe.
Eine optische Visierung mit Absehen, die am Gewehr befestigt wird. Bildqualität, Mechanik und passende Befestigung sind getrennte Eigenschaften.
Das Verhältnis zwischen größter und kleinster Vergrößerung. Eine Optik mit 5- bis 25-facher Vergrößerung hat beispielsweise einen fünffachen Zoom. Das ist keine Bewertung ihrer Bildqualität.
Eine Gewehrauflage mit zwei Beinen. Die Regeln der Sportklasse bestimmen, welche Bauformen und weiteren Auflagen erlaubt sind.
Beim Vergrößern wächst das Zielbild, das Absehen sieht für Ihr Auge aber gleich groß aus. Die englische Abkürzung lautet SFP.
Eine Gruppe von Patronen mit ähnlichem Geschossdurchmesser. Dazu zählen etwa 6 mm Creedmoor, 6 mm BR und 6 mm Dasher. Ihre Hülsen und Leistungsdaten unterscheiden sich; die Patronen sind nicht einfach austauschbar.
Eine im Präzisionssport verbreitete Gewehrpatrone. Ihre Kurzform lautet 6.5 CM. Konkrete Leistungswerte hängen von der Munitionsausführung und den Prüfbedingungen ab.
Datenquellen: Wikipedia · Wikipedia – Maße · PGM – Distanzeinordnung · geprüft 04.10.2026
Eine eigene Patrone der PRC-Familie. PRC steht für Precision Rifle Cartridge. Sie ist nicht mit 6,5 Creedmoor gleichzusetzen.
Energie: einzelnes Fabrikmunitionsbeispiel, Prüflauf 609,6 mm.
Datenquellen: Wikipedia – Maße · Hornady – Energie · geprüft 04.10.2026
Eine eigene Patrone innerhalb der Creedmoor-Namensfamilie. Sie ist nicht dasselbe wie 6.5 Creedmoor oder andere 6-mm-Patronen.
Maße: C.I.P.-Höchstmaße der Patrone. Energie: einzelnes Fabrikmunitionsbeispiel, Prüflauf 609,6 mm.
Datenquellen: Wikipedia – Einordnung · C.I.P. – Maße · Hornady – Energie · PGM – Distanzeinordnung · geprüft 04.10.2026
Die Bezeichnung eines militärischen Patronenstandards. Trotz ähnlicher Form ist sie nicht ohne ausdrückliche Herstellerfreigabe mit .308 Winchester gleichzusetzen.
Zollmaße der Quelle in Millimeter umgerechnet und gerundet.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Eine eigene Gewehrpatrone aus der PRC-Familie. PRC steht für Precision Rifle Cartridge.
Energie aus 3.439 ft·lb in Joule umgerechnet; Prüflauf 609,6 mm.
Datenquellen: Wikipedia – Maße · Hornady – Energie · geprüft 04.10.2026
.22 l.r. ist der Name einer verbreiteten Kleinkaliberpatrone mit Randfeuerzündung. Im deutschsprachigen Raum heißt sie auch .22 lfB.
Zollmaße der Quelle in Millimeter umgerechnet und gerundet.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Eine großkalibrige Gewehrpatrone, auch 12,7 × 99 mm oder .50BMG genannt. BMG steht für Browning Machine Gun. Sie kommt auch in spezialisierten ELR-Sportformaten vor.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Eine eigene Magnum-Patrone mit dem Namen .300 Norma Magnum. Sie ist nicht dieselbe Patrone wie .300 Winchester Magnum.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Eine eigenständige Gewehrpatrone der .30-Gruppe. PRC steht für Precision Rifle Cartridge; andere PRC-Patronen sind nicht automatisch gleich oder austauschbar.
Maße: C.I.P.-Höchstmaße der Patrone. Energie: einzelnes Fabrikmunitionsbeispiel, Prüflauf 609,6 mm.
Datenquellen: C.I.P. – Maße · Hornady – Energie · PGM – Distanzeinordnung · geprüft 04.10.2026
Eine bekannte Magnum-Patrone für Jagd, Sport und dienstliche Nutzung. Ihre konkrete Leistung hängt von der verwendeten Munition ab.
Zollmaße der Quelle in Millimeter umgerechnet und gerundet.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Eine verbreitete Gewehrpatrone für Sport und Jagd. Unter diesem Namen gibt es verschiedene Munitionsausführungen mit unterschiedlichen Geschossen und Leistungswerten.
Zollmaße der Quelle in Millimeter umgerechnet und gerundet.
Datenquellen: Wikipedia · PGM – Distanzeinordnung · geprüft 04.10.2026
Eine Magnum-Gewehrpatrone, die häufig im Zusammenhang mit Präzisionsschießen auf große Entfernungen genannt wird. Die Kurzform lautet .338 LM.
Datenquellen: Wikipedia · PGM – Distanzeinordnung · geprüft 04.10.2026
Eine eigene Patrone mit dem Namen .338 Norma Magnum. Sie ist von .338 Lapua Magnum zu unterscheiden.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Eine große Gewehrpatrone, die im Sport auf besonders großen Entfernungen verwendet wird. Dieser Bereich wird ELR genannt.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Der Name einer eigenständigen Gewehrpatrone aus der Schweiz. .375 CheyTac ist eine andere Patrone, auch wenn beide Namen mit derselben Zahl beginnen.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Eine große Gewehrpatrone für spezialisierte Präzisionsgewehre. CheyTac gehört zu ihrem vollständigen Namen.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026
Eine große Gewehrpatrone, die unter anderem im Sport auf besonders großen Entfernungen vorkommt. Dieser Bereich heißt ELR.
Zollmaße der Quelle in Millimeter umgerechnet und gerundet.
Datenquellen: Wikipedia · geprüft 04.10.2026