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Übergreifend

Vergrößert Vorneigung den Verstellbereich eines Zielfernrohrs?

Eine geneigte Montage verändert die Ausrichtung des Zielfernrohrs.

Einfach erklärt

Eine geneigte Montage verändert die Ausrichtung des Zielfernrohrs. Sie baut aber keine zusätzlichen Rastschritte in dessen Verstellung ein. Der gesamte mechanische Verstellweg bleibt derselbe; seine Lage zur Waffe verändert sich.

Ausführliche Fachinformationen

Nein. Vorneigung verändert die feste Ausrichtung des montierten Zielfernrohrs. Der mechanisch vorhandene Verstellweg im Inneren wird dadurch nicht größer. Der Gesamtbereich und der von einer bestimmten Ausgangsstellung aus noch verfügbare Weg sind zwei verschiedene Angaben.

Eine große Vorneigung ist deshalb nicht automatisch besser. Ob eine Kombination passt, hängt vom vollständigen System und seinen Grenzen ab. Der Patronenname allein liefert keine allgemeine Montageempfehlung. Auch Nullanschlag, mechanische Mitte und optische Mitte sind verschiedene Bezugspunkte.

MOA und MRAD sind Winkeleinheiten. Gerundet entsprechen 1 MOA / 0,290888 MRAD demselben Winkel. Das gilt ebenso für 20 MOA / 5,8178 MRAD. Die zusätzlichen Stellen entstehen durch Umrechnung. „Mil“ sollte im Datenblatt eindeutig erklärt sein, weil historische Strichteilungen nicht immer dem echten Milliradiant entsprechen.

Eine Winkelminute ist außerdem keine feste Länge in Zentimetern. Eine zugehörige Strecke hängt von der Entfernung ab. Deshalb nennt Weitschuss Winkel, Verstellbereich und Montagehöhe getrennt.