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Übergreifend

Waffenrecht: VDB fordert weniger Erwerbsbeschränkungen für Sportschützen

In seiner 364-seitigen Stellungnahme zur Waffenrechtsevaluierung verlangt der VDB Erleichterungen bei Erwerb, Bedürfnisprüfung und Aufbewahrung.

Dokumentenmappe und Gehörschutz
KI-generiertes Symbolbild: Weitschuss

Der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) hat dem Bundesinnenministerium am 30. September seine abschließende Stellungnahme zur Evaluierung des Waffenrechts übergeben. Das am 5. Oktober vorgestellte Papier umfasst 364 Seiten. Nach Verbandsangaben flossen rund 130.000 Einzelantworten aus einer Beteiligungsumfrage ein.

Für Sportschützen fordert der VDB die Abschaffung des Erwerbsstreckungsgebots und eine Ausrichtung der Erwerbsmöglichkeiten am Bedarf der jeweiligen Disziplin. Auch der Austausch einer Waffe gegen einen gleichartigen Ersatz soll nach seiner Vorstellung ohne erneute Bedürfnisprüfung möglich werden.

Bei der Aufbewahrung plädiert der Verband für zusätzliche anerkannte Sicherheitsstufen und eine Übertragbarkeit bestehender A- und B-Schränke auf neue Besitzer. Daneben verlangt er weniger Bürokratie bei Wechselsystemen und eine stärkere Digitalisierung des Nationalen Waffenregisters.

Die Forderungen sind Teil der laufenden politischen Diskussion und ändern die bestehenden Pflichten nicht. Mit der Stellungnahme bündelt der VDB seine Vorschläge für die weitere Auswertung durch das Ministerium.

Deutschland · Verbandsposition / laufende Diskussion